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ohne Gande

Nirgendwo

Heute kam Post aus Nirgendwo.

Meine Kindheitsheldin war Momo. Meine imaginären Haustiere hießen mit Vorliebe Kassiopeia. Und eigentlich ist sie es immer noch.

Wieviel kann man vergessen, bevor man alle ist?

Ist es nicht merkwürdig, dass ausgerechnet meine Hände ein Schlüssel nach Nirgendwo sind? Ich war lange nicht dort.

Meine Phantasie bemüht habe ich. Und doch war es nur ein neuer Anstrich für ein altes Zimmer. Neue Namen in einem ausgelutschten Traum.

Nirgendwo ist anders. Nirgendwo hat keine Grenzen.

Außer die der Einsamkeit. Ich glaube nicht, dass ich nochmal jemanden finde, der mir dorthin folgen kann. Das eine Mal grenzt schon an ein Wunder.

Aber einsam bin ich auch hier.

Nirgendwo ist so real wie ich selbst, doch es wird nicht eingeschränkt durch die Gesetze der Realität.

In der Unendlichen Geschichte gab es eine Stelle, die mir wirklich Angst machte. Eine Stadt voller Menschen, die vergaßen. Schließlich sich selbst. Es war schlimmer als das Nichts.

Da habe ich verstanden. Träume sind wichtig, nicht ihre Erfüllung.

Ich bin dankbar, für die Post aus Nirgendwo.
17.12.07 19:13


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gerade bin ich krank.
eigentlich sollte ich heute einem freund beim umzug helfen.
außerdem ist mein bester freund zu besuch.
wenn ich in ihn verliebt wäre, wäre er die liebe meines lebens!
leider bin ich das nicht und trotzdem hatte ich vorgestern zum ersten mal seit jahren sehnsucht nach jemandem!
ich lag in meinem bettchen und wollte einschlafen und plötzlich merke ich, wie ich jetzt gerne nicht allein wäre!
solche gedanken sind eine fremde welt für mich.
bei der bloßen vorstellung, jemand würde in meinem bett schlafen, wird mir anders. sollte jemand mal den versuch starten sich neben mich in mein bett zu legen, gnade ihm gott.
das bin ich, niemand kommt in mein reich und auch wenn ich nichts dagegen habe selbst auswärts zu schlafen, betrachte ich leute im gleichen raum wie ich, wenn ich nächtige, als sehr störend.
eine sechundreißig grad wärmflache im gleichen bett wie ich, empfinde ich nur sehr selten als nicht abstoßend...

versteht mich nicht falsch, man kann nette sachen mit anderen leuten in betten machen, aber wenn besagte leute sich dann an mich kuscheln, mich festhalten und wollen, dass ich jetzt friedlich arm in arm mit ihnen einschlafe und ich das nicht tue, darf ich mir immer anhören, wie kaltherzig ich bin.

aber mal hand auf's herz!
ich sage: ich mag dich, aber das ist auch schon alles.
er sagt: jaja, ich bin ja auch nicht in dich verliebt.
später am abend...
ich: wir sind uns beide einig, dass wir bloß mit einander schlafen? keine heimlichen hoffnungen?
er: nein, natürlich nicht.

und am nächsten morgen (oder wenn sie keine couch haben, gleich in der nacht) heulen sie mir die ohren voll, ich hätte sie ja gar nicht lieb.
das ich diese oder ähnliche unterhaltung immer vorher führe zeigt ja schon, wie oft mir das inzwischen passiert ist.

wenn ich wirklich kaltherzig wäre, würde ich ihnen die wahrheit sagen:

ja, ich habe dich nicht mal ein winziges bisschen lieb. du bist eigentlich nur erträglich wenn du die klappe hälst. nein, eigentlich bist du so unerträglich dumm, dass ich dich nie wieder sehen will. ein hübsches gesicht und ein netter hintern sind alles, womit du aufwarten kannst. und ich bin mir nicht mehr sicher, ob die letzte nacht gut genug war, diesen morgen zu rechtfertigen.

das ist in etwa der durchschnitt, den ich meinen flüchtigen bekannten erzählen könnte.
wenn ich meinen partner näher kenne, wird es nicht unbedingt freundlicher.
meinem letzten festen freund habe ich bei unserer trennung nicht mal ein viertel der dinge gesagt, die ich ihm eigentlich an den kopf werfen wollte.
er wollte sich danach das leben nehmen
29.12.06 15:57


von mir über mich

heute mal durchlässig, heute mal ehrlich.
heute nur solange es hält, nur solange ich nicht verdränge.
ich hasse mich, ich liebe meine maske.
um keinen preis würde ich mich aufgeben.
verraten habe ich mich schon längst.
meine verdienste habe nicht ich erkämpft.
mein leben habe nicht ich gemacht.
meine maske habe ich perfektioniert.
ich belüge mich selbst.
ich bleibe am leben.
ich sehne mich nach vergebung.
ich kann keine schuld empfinden.
ich verachte die menschen.
ich verachte ihre schwäche.
ich verachte mich.
ich verachte ihre blindheit.
ich verachte ihre taubheit.
ich verachte ihre dummheit.
ich verachte mich.
ich sehe.
ich sehe weg.
ich höre.
ich will nicht verstehen.
ich verstehe.
ich reflektiere nicht.
ich lüge.
immer.
nur heute nicht, nur solange ich mir erlaube,verletzlich zu sein.
niemand kennt mich.
viele würden mich verstehen.
ich liebe nicht.
ich brauche höchstens.
ich liebe meine familie.
ich bin ihrer nicht würdig.
sie sind alle schwach.
ich verachte mich für meine verachtung.
ich lache und ich weine.
ich bin kalt.
ich will aufwachen.
ich will liebe.
ich will vergebung.

morgen werde ich jeden dieser gedanken verleugnen
21.12.06 07:27


Ich bin alt...

Ohne irgendwem zunahe treten zu wollen, ich bin jetzt zwei Tage lang 20 und fühle mich alt! Ich höre nur noch Disney Soundtracks und gucke Kinderserien. Wie lange kann man sich vor dem Erwachsenwerden drücken?
Ich bin sehr gerne jung, verantwortungslos und glücklich!
Ich bin naiv, gedankenlos, unordentlich, unverbindlich, unpünklich, fröhlich, albern, größenwahnsinnig, sprunghaft, frei, überdreht und ich kann noch staunen.
So zu werden und zu bleiben war ein hartes Stück Arbeit und erwachsen zu werden hieße, das alles wieder aufzugeben.
Davor fürchte ich mich. Das ist so ziemlich alles, was mich ausmacht.
15.11.06 15:23


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