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moyas Soap ohne Gande aus Langeweile Moyas Gesammelte Weisheit

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moyas Soap

Ludwig Uhland und der Kreislaufzusammenbruch

Es ist bereits spät und morgen muss ich früh im Büro sein. Die letzte Woche blieb einiges an Arbeit liegen.

Das führt mich auch gleich zum Thema. Der Grund für meine verschleppten Aufgaben ereignete sich am vorletzten Freitag um fünf Uhr früh. Meine Mutter hatte einen Schlaganfall.

Um fünf Uhr nachmittags klingelte mein Telefon. Ich hatte gerade mit meinen Kolleginnen (es ist ein Rätsel und eine Tatsache, dass wir - meinen Chef und mich eingeschlossen - nur drei Mitarbeiter auf zwölf Mitarbeiterinnen sind) ein Kaffeekränzchen in der viel zu kleinen Küche improvisiert.

Meine Mutter war dran. Sie klang erschöpft und bat mich bei ihr vorbeizukommen. Ich wusste, dass sie krank war. Erkältet, vielleicht eine Grippe.
Auch wenn es mich etwas ärgerte, machte ich mich gleich auf den Weg. Zu den Mädels meinte ich noch, ich verstünde nicht, warum sie immer mich anrief und nie meine Schwester oder ihren tollen Freund.
Schon fast eine Lüge, wenn man es genau nimmt. Aber dazu später mehr.

Bei ihr angekommen, verschlechterte sich mein Tag drastisch. Sie hatte seit zwölf Stunden das Bett nicht verlassen, mit der Ausnahme zum Telefon zu kriechen um mich anzurufen.
In dieser Zeit hatte sie nichts gegessen oder getrunken, sondern sich immer wieder übergeben. Sie hatte Kopfschmerzen und ihr war selbst im Liegen schwindelig.

Zuanfang konnte sie nicht einmal den Kopf drehen ohne sich erbrechen zu müssen.
Ich gehöre zu den Menschen, denen in so einer Situation auch gleich schlecht wird. Meine eigene Übelkeit ignorierend machte ich mich daran, sie aufzupäppeln.

Fortsetzung folgt... muss schlafen!
20.10.08 01:55


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Der Film in meinem Kopf

Vor zwei Nächten hatte ich eine Traum!

Eine Welt, in der man aus einer Toilette trinken kann, ohne Ausschlag zu kriegen!

...

Nein, nicht ganz.

Zurück zur Wirklichkeit (oder so ähnlich)!

Wie die meisten Menschen träume ich oft wirres Zeug. Aber manche dieser Träume heben sich ab aus der Masse, sei es auch nur wegen dem Gefühl, das nach dem Aufwachen zurückbleibt.

Zum zweiten Mal in meinem Leben hatte ich einen dieser besonderen Träume mit: den GetBackers...

Jetzt, da ich es aufschreibe, kommt es mir noch etwas lächerlicher vor. Wichtig ist dazu zu sagen, dass ich die Serie weder kürzlich gesehen noch gelesen habe und dass mein Traum auch nicht viel mit ihr gemein hatte. Wie in meinem ersten GBs-Traum war die einzige Verbindung zur Serie die Tatsache, dass ich die "Hauptpersonen" im Traum zeitweise als Ginji und Ban identifizierte.

Mache ich noch Sinn?

Ich selbst bin selten Teil meiner Träume. Meistens gucke ich nur zu. Wenn ich einmal dabei bin, dann fast immer als jemand anderes. Deshalb kommt es mir merkwürdig vor, zu erzählen, was "ich" im Traum getan habe.

Das führt mich auch gleich zu dem, im Nachhinein betrachtet, verstörendsten Punkt: "Ich" war im Traum Ginji! Beide Male!

Müsste ich mich mit einem der beiden Charaktere identifizierte, nähme ich Ban!

Nun zum Geschehen:

Ich erinnere mich nicht mehr an alles. Nach dem Aufwachen habe ich mich auch nicht bemüht, den Verlauf, bevor die beiden auftauchten, festzuhalten. Es spielten wieder einige inzwischen namen- und gesichtslose Personen mit. Die Umgebung und die Situation zu dem Zeitpunkt, zu dem ich zu Ginji "wurde", sind mir auch entfallen.

Unklar erinnere ich mich noch an ein Liebesgeständnis. Ich denke, "ich" machte es Ban. Danach folgte definitiv Geschlechtsverkehr. Nur kam er nicht wirklich vor, sondern wurde wie in einem ordentlich zensierten Film eingeleitet und dann ausgeblendet.

Und wieder eine Stelle, die sich meinem Gedächtnis entzieht.

Danach standen wir gerade außerhalb eines großen Tores, auf einer Einfahrt. Auf der anderen Seite des Tores lag ein großer Platz. Vermutlich ein Dorfplatz oder der Hof eines großen Gehöfts. Dieser Platz war bereits in dem leider verschwommenen Teil des Traums aufgetaucht. Ich hatte den wagen Eindruck, dass wir dort waren, um den Ort zu verteidigen.

Zurück zu Ginji und Ban: Sie/wir hatten eine emotional aufgeladene Szene. Ich glaube, wir stritten uns. Und mein Gott, fühlte ich mich die ganze Zeit verknallt! Den aufwühlenden Streit und so maßlose Zuneigung unter einen Hut zu bringen, war beinahe schmerzhaft. Doch im nächsten Moment wurde es noch dramatischer!

Ich stand mit dem Rücken zum Tor, vor mir Ban. Er hielt mir gerade eine Standpauke, als ich hinter ihm plötzlich ein riesiges Fahrzeug sah. Nicht nur hielt es direkt auf uns zu, sondern hatte auch noch einen Vorbau aus rotierenden Kreissägeblättern.

Ich war der erste, der es bemerkte. Dann die Gesichtslosen. Ban reagierte überhaupt nicht. Er redete einfach weiter auf mich ein. Ich versuchte ihn zu unterbrechen, vergeblich. Alle anderen flüchteten sich hinter das Tor. Inzwischen übertönte der Lärm der Maschine bereits Bans Predigt und ich flehte ihn förmlich an, aus dem Weg zu gehen. Er sah sich nicht einmal um. Die Schneideblätter hatten ihn fast erreicht und die Zeitlupe setzte ein.

Ich war panisch und hilflos. In scheinbarem Schneckentempo kam die Maschine näher. Ich schrie ihn an, zerrte an ihm, rief verzweifelt um Hilfe und dann war es soweit.

Die Sägeblätter senkten sich in seinen Rücken! Doch nur für einen Sekundenbruchteil.

Ich, Ginji, mein Unterbewusstsein oder mein Bewusstsein, einer von uns beging eine Verzweiflungstat. Oft wacht man in solchen Momenten auf. Manchmal passiert es mir jedoch, dass ich, anstatt zu erwachen, erkenne, dass ich träume und daraufhin in den Traum eingreifen kann.

Man könnte also sagen, mein Bewusstsein schaltete sich ein, was mir die Möglichkeit gab, das Geschehen umzuschreiben.

Die Maschine erreichte Ban nie. Denn bevor es dazu kommen konnte, stand Ginji hinter ihm, den Rücken zur Maschine. Nicht mehr ich/Ginji, nur Ginji. Meine eigenen Emotionen waren nach wie vor dieselben, doch - vielleicht weil ich den Traum enttarnt hatte - war ich nicht mehr in seinem Körper.

Als gestalltloser Beobachter stand ich immer noch an der gleichen Stelle wie zuvor und sah mit an, wie Ban herumfuhr, gerade als die Kreissägen Ginji erfassten. Noch im Zusammenbrechen stieß Ginji Ban fort und in diesem Moment wachte ich auf.

Es war, dem Gefühl nach, das übrig blieb, kein Alptraum. Erschreckend war für mich die Stärke der Emotionen im Traum! Ich war voll und ganz bereit, mich für einen anderen Menschen ins Messer zu werfen und habe es schließlich sogar getan! Und schlimmer noch war die Intensität der Liebe, die ich für Ban empfand! Vollkommen bedingungslos! Schon lange bevor die Maschine auftauchte, hatte ich den Punkt der Selbstaufgabe hinter mir gelassen.

Ich hätte nicht geglaubt, noch zu solchen Gefühlen fähig zu sein. Vor allen Dingen da ich Selbstaufgabe nicht als erstrebenswert empfinde, sondern als dämlich!

So, jetzt ist mir schwindelig!

Moya

30.8.08 03:39


Dein Ergebnis:: Orpheus

33% Extroversion, 80% Intuition, 55% Emotiveness, 52% Perceptiveness

You are an artist, an aesthete, a sensitive, and someone who has never really let go of that childlike innocence. To you, all of life has a sense of wonder in it, and the story of Orpheus was written about someone just like you.

When the Argo passed the island of the Sirens, Orpheus played a song more beautiful than the Sirens to prevent the crew from becoming enticed. When his wife died, he ventured into the underworld to charm Hades but, in his naivete, he looked back becoming trapped there.

You can capture your unique world view and relate it to others with the skill of a master storyteller. Your sensitivity and creativity make you a treasure to the human race, but your thin-skinned nature and innocence can cause you a lot of disenchantment and pain. What's doubly unfortunate is that, if you try to lose those traits, you never will, and everyone will be able to tell that you're putting up an artificial shell to prevent yourself from being hurt.

Famous people like you: Hemingway, Shakespeare, Mr. Rogers, Melville, Nick Tosches
Stay clear of: Icarus, Hermes, Atlas

Link: The Greek Mythology Personality Test written by Aleph_Nine on OkCupid Kostenloses Online Dating, home of the Der Dating Typ Test
View My Profile(Aleph_Nine)
Ein wenig, ein klitzekleines bisschen daneben...!
3.5.08 18:43


Pferdefleisch

Meine Osterfeier

Übermüdet und mit leerem Magen kam ich bei dem Freund meiner Mutter an. Zuerst gab es einen Begrüßungssekt. Zuletzt gab es Kaffee. Immerhin haben wir nicht mit der Nachspeise begonnen!

Sollte man nicht meinen, dass erwachsene Männer zu alt sind für Aussprüche wie: "Das ist voll schwul!"

Nach der ersten Stunde war ich auf dem besten Weg, Misanthrop zu werden. Im Gegensatz zu meinem normalen Verhalten war ich ausgesprochen schweigsam. Also aktiv still.

Ostern ist kein Tag, an dem ich mich Anfeindungen aussetzen will. Leider wurde ich nicht erhört. Nach dem Essen verlagerte sich die Gesellschaft vom Speise- ins Wohnzimmer. Ich setzte mich auf die Couch, auf der schon einer der anderen Gäste Platz genommen hatte. Sofort stand er wieder auf und setzte sich um. Er gab sich nicht einmal die Mühe, irgendeinen Grund vorzutäuschen. Normalerweise würde ich in einer solchen Situation den ganzen Raum darauf hinweisen, dass ich guten Geschmack habe und der Flüchtige folglich überhaupt nicht mein Typ ist. Gestern blieb ich stumm und tat so, als wäre nichts passiert.

Alles in allem hatte ich das Gefühl, bei meinem Vater wäre ich willkommener gewesen. Blöd nur, das der kein Ostern feiert.

Schlecht gelaunt und offen gestanden etwas aufgerieben kam ich abends zurück in meine WG. Meine Mitbewohner und die üblichen Dauergäste waren fast vollständig versammelt.
Mit einem, ich nenne ihn hier Peter, komme ich nicht immer gut aus. Na gut, bleiben wir bei der Wahrheit. Mit über der Häfte unserer antriebslosen Parasiten kann ich bestenfalls nichts anfangen.
Aber zurück zu Peter. Meistens begrüßen wir uns distanziert und gehen uns dann aus dem Weg. Gestern hatte er allerdings bereits dem Alkohol zugesprochen, Hemmungen ab- und Mut aufgebaut.
Am liebsten wäre ich gleich hoch, in mein Zimmer gegangen. Doch einer meiner Mitbewohner erwischte mich, bevor ich auf der Treppe verschwinden konnte. Er fragte mich, was ich denn morgen zum Osterfrühstück mitbringen würde. Mittlerweile hatten mich die meisten bemerkt. Erschöpft meinte ich nur, dass ich gar nicht dabei sein würde. Er fragte, warum nicht.
Ich kam nicht dazu, zu antworten. Peter ereiferte sich lautstark, dass ich mich immer ausklinken würde, warum ich überhaupt hier wohnen würde, wenn ich nichts mit ihnen zu tun haben wolle und dass ich aufpassen solle, wie ich mich benähme, ich Asozialer!
Ich gebe mich selten öffentlich meinen Emotionen hin. Aber gestern war es entschieden zuviel. Einen Moment war ich sprachlos, dann sagte ich: "Du kannst mich mal."
Ich hätte es nicht tun sollen. So herabwürdigend bin ich schon lange nicht mehr angesehen worden. Dazu sagte er angwidert: "Nein, danke!"
Natürlich hatten alle zugehört! Einer der anderen, machen wir ihn zu Robert, lachte dreckig und meinte: "Vielleicht würde es ja helfen! Wer meldet sich freiwillig, Rafa ordentlich durchzunehmen?"
Manche machten den kläglichen Versuch, ihr Lachen zu unterdrücken. Die meisten nicht.
Falls ich mich irgendwann einmal schlimmerem Spott aussetzen musste, habe ich das erfolgreich verdrängt. Ich wusste, ich sollte etwas erwidern. Scharfsinnig oder cool oder so. Aber in meinem Kopf herrschte gähnende Leere, bis auf Roberts Stimme.
Dann tat ich so ziemlich das Peinlichste, das einem in dieser Situation einfallen kann. Ich drehte mich um und rannte aus dem Raum. Immerhin kann ich jetzt bestätigen, Scham treibt einem das Blut in den Kopf. Mein Puls dröhnte so laut in meinen Ohren, dass ich kaum noch etwas hörte. Auf der Treppe holte mich mein Exfreund ein. Er hielt mich fest und redete auf mich ein. Wahrscheinlich wollte er mich beruhigen oder trösten. Ich hörte kein Wort von dem, was er sagte. Dann beging ich die nächste Dummheit.
Er ließ mich nicht los und da schlug ich ihm ins Gesicht.

Als ich endlich sicher in meinem Zimmer angekommenn war und die Tür abgeschlossen hatte, verließ mich der kleine Rest Fassung, der noch durchgehalten hatte. Ich dachte, ich sei stärker, abgehärteter.
Pustekuchen!
Wie ein depressiver Teenager schmiss ich mich auf mein Bett und heulte. Immer noch hörte ich Robert in meinem Kopf, und das Lachen.
Irgendwann hatte ich mich ein bisschen gesammelt. Sogleich tat ich die nächste Ungewöhnlichkeit. Ich rief einen Freund an, meinen besten in Berlin. Er war bestürzt.
Wenn es denn mal vorkommt, dass ich in emotionalem Aufruhr bin, dann kläre ich das allein. Nicht so gestern. Er kam sofort vorbei und kaum war er da, fing ich wieder an zu heulen. Schließlich überredete er mich, noch weg zu gehen. Ich packte ein paar Sachen und ungesehen verließen wir meine Wohnung. In unserem Lieblingscafe brachte ich schon wieder ein Lächeln zustande. Ich erzählte ihm von der Familienfeier und davon, dass es Pferderoulade gab. Bei dem Gesicht, das er machte musste ich dann doch richtig lachen.

Fazit: Ich bin doch manchmal ein normaler Mensch.
und: Oh Gott, bin ich froh, dass ich bald ausziehe!

Wünscht mir Glück!
Moya
25.3.08 01:45


Der Jahrestag der Nase

heute vor einem jahr hat Carlo mir die nase gebrochen!
ich kann nicht behaupten, es wäre in einem harten kampf passiert, in dem ich mich tapfer schlug.
er hat mich einfach übersehen...
und seinen ellbogen nach hinten gezogen...
vorher habe ich noch gelacht, wenn Alina erzählte, wie sie ihrer kleinen schwester ausversehen die nase brach: "Sie ist gegen mein Knie gelaufen!"
seit einem jahr weiß ich, so etwas passiert wirklich!
meine nase war halt zum falschen zeitpunkt am falschen ort.
so konnte ich leider niemandem die schuld geben.
glücklicherweise sieht man heute nichts mehr davon!
eine schiefe nase wäre so ziemlich das schlimmste, was meiner eitelkeit antun könnte. wäre sie missraten, müsste ich jemanden dafür hassen; und dafür mag ich carlo eigentlich viel zu sehr!
heute habe ich viel zeit vorm spiegel verbracht und mich selbst bewundert, denn:
jeder kann von mir denken und halten, was er/sie will, aber ich sehe zum anbeißen gut aus!
mich durch eine krumme nase zu entstellen, wäre verschwendung von gottes gaben!
aber ich habe nun mal einen schutzengel/ bin ein glückskind/ habe alle guten geister auf meiner seite.
nennt es wie ihr wollt, ich bin gesegnet!
ich musste nicht mal so einen hässlichen gips auf dem nasenrücken tragen!
dafür wird mir immer noch schlecht, wenn im film oder im buch irgendwem die nase bricht...
das geräusch...
das vergisst man nicht so schnell.
mein exfreund dachte, die holzplatte hinter der dartscheibe sei gesplittert!
jetzt ist mir wieder schlecht...








p.s.: das, vor einem jahr, war übrigens schon mein zweiter...
3.3.07 02:13


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