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moyas Soap ohne Gande aus Langeweile Moyas Gesammelte Weisheit

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Der Film in meinem Kopf

Vor zwei Nächten hatte ich eine Traum!

Eine Welt, in der man aus einer Toilette trinken kann, ohne Ausschlag zu kriegen!

...

Nein, nicht ganz.

Zurück zur Wirklichkeit (oder so ähnlich)!

Wie die meisten Menschen träume ich oft wirres Zeug. Aber manche dieser Träume heben sich ab aus der Masse, sei es auch nur wegen dem Gefühl, das nach dem Aufwachen zurückbleibt.

Zum zweiten Mal in meinem Leben hatte ich einen dieser besonderen Träume mit: den GetBackers...

Jetzt, da ich es aufschreibe, kommt es mir noch etwas lächerlicher vor. Wichtig ist dazu zu sagen, dass ich die Serie weder kürzlich gesehen noch gelesen habe und dass mein Traum auch nicht viel mit ihr gemein hatte. Wie in meinem ersten GBs-Traum war die einzige Verbindung zur Serie die Tatsache, dass ich die "Hauptpersonen" im Traum zeitweise als Ginji und Ban identifizierte.

Mache ich noch Sinn?

Ich selbst bin selten Teil meiner Träume. Meistens gucke ich nur zu. Wenn ich einmal dabei bin, dann fast immer als jemand anderes. Deshalb kommt es mir merkwürdig vor, zu erzählen, was "ich" im Traum getan habe.

Das führt mich auch gleich zu dem, im Nachhinein betrachtet, verstörendsten Punkt: "Ich" war im Traum Ginji! Beide Male!

Müsste ich mich mit einem der beiden Charaktere identifizierte, nähme ich Ban!

Nun zum Geschehen:

Ich erinnere mich nicht mehr an alles. Nach dem Aufwachen habe ich mich auch nicht bemüht, den Verlauf, bevor die beiden auftauchten, festzuhalten. Es spielten wieder einige inzwischen namen- und gesichtslose Personen mit. Die Umgebung und die Situation zu dem Zeitpunkt, zu dem ich zu Ginji "wurde", sind mir auch entfallen.

Unklar erinnere ich mich noch an ein Liebesgeständnis. Ich denke, "ich" machte es Ban. Danach folgte definitiv Geschlechtsverkehr. Nur kam er nicht wirklich vor, sondern wurde wie in einem ordentlich zensierten Film eingeleitet und dann ausgeblendet.

Und wieder eine Stelle, die sich meinem Gedächtnis entzieht.

Danach standen wir gerade außerhalb eines großen Tores, auf einer Einfahrt. Auf der anderen Seite des Tores lag ein großer Platz. Vermutlich ein Dorfplatz oder der Hof eines großen Gehöfts. Dieser Platz war bereits in dem leider verschwommenen Teil des Traums aufgetaucht. Ich hatte den wagen Eindruck, dass wir dort waren, um den Ort zu verteidigen.

Zurück zu Ginji und Ban: Sie/wir hatten eine emotional aufgeladene Szene. Ich glaube, wir stritten uns. Und mein Gott, fühlte ich mich die ganze Zeit verknallt! Den aufwühlenden Streit und so maßlose Zuneigung unter einen Hut zu bringen, war beinahe schmerzhaft. Doch im nächsten Moment wurde es noch dramatischer!

Ich stand mit dem Rücken zum Tor, vor mir Ban. Er hielt mir gerade eine Standpauke, als ich hinter ihm plötzlich ein riesiges Fahrzeug sah. Nicht nur hielt es direkt auf uns zu, sondern hatte auch noch einen Vorbau aus rotierenden Kreissägeblättern.

Ich war der erste, der es bemerkte. Dann die Gesichtslosen. Ban reagierte überhaupt nicht. Er redete einfach weiter auf mich ein. Ich versuchte ihn zu unterbrechen, vergeblich. Alle anderen flüchteten sich hinter das Tor. Inzwischen übertönte der Lärm der Maschine bereits Bans Predigt und ich flehte ihn förmlich an, aus dem Weg zu gehen. Er sah sich nicht einmal um. Die Schneideblätter hatten ihn fast erreicht und die Zeitlupe setzte ein.

Ich war panisch und hilflos. In scheinbarem Schneckentempo kam die Maschine näher. Ich schrie ihn an, zerrte an ihm, rief verzweifelt um Hilfe und dann war es soweit.

Die Sägeblätter senkten sich in seinen Rücken! Doch nur für einen Sekundenbruchteil.

Ich, Ginji, mein Unterbewusstsein oder mein Bewusstsein, einer von uns beging eine Verzweiflungstat. Oft wacht man in solchen Momenten auf. Manchmal passiert es mir jedoch, dass ich, anstatt zu erwachen, erkenne, dass ich träume und daraufhin in den Traum eingreifen kann.

Man könnte also sagen, mein Bewusstsein schaltete sich ein, was mir die Möglichkeit gab, das Geschehen umzuschreiben.

Die Maschine erreichte Ban nie. Denn bevor es dazu kommen konnte, stand Ginji hinter ihm, den Rücken zur Maschine. Nicht mehr ich/Ginji, nur Ginji. Meine eigenen Emotionen waren nach wie vor dieselben, doch - vielleicht weil ich den Traum enttarnt hatte - war ich nicht mehr in seinem Körper.

Als gestalltloser Beobachter stand ich immer noch an der gleichen Stelle wie zuvor und sah mit an, wie Ban herumfuhr, gerade als die Kreissägen Ginji erfassten. Noch im Zusammenbrechen stieß Ginji Ban fort und in diesem Moment wachte ich auf.

Es war, dem Gefühl nach, das übrig blieb, kein Alptraum. Erschreckend war für mich die Stärke der Emotionen im Traum! Ich war voll und ganz bereit, mich für einen anderen Menschen ins Messer zu werfen und habe es schließlich sogar getan! Und schlimmer noch war die Intensität der Liebe, die ich für Ban empfand! Vollkommen bedingungslos! Schon lange bevor die Maschine auftauchte, hatte ich den Punkt der Selbstaufgabe hinter mir gelassen.

Ich hätte nicht geglaubt, noch zu solchen Gefühlen fähig zu sein. Vor allen Dingen da ich Selbstaufgabe nicht als erstrebenswert empfinde, sondern als dämlich!

So, jetzt ist mir schwindelig!

Moya

30.8.08 03:39
 


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