itsmylife.

Hallo

Hier gibt's nichts Weltbewegendes, sondern nur mein Geschafel. Valoofen, wa? Trotzdem willkommen!

Navi

Startseite Über mich Archiv Gästebuch Kontakt

Kategorien

moyas Soap ohne Gande aus Langeweile Moyas Gesammelte Weisheit

Credits

Designer

Meine Aufmerksamkeitsspanne oder auch: Öhm...?

Als ich mich gerade eingeloggt habe, hatte ich etwas zu berichten...
Inzwischen ist mein Kopf weitestgehend leer.


Also erzähle ich, was mir so in den Sinn kommt:

Es ist 5:30 Uhr in der Früh. Das Layout dieser Seite ist aus unerdenklichen Gründen verhunzt. Ich bin ständig pleite. Meine Mitbewohnerin hat heute Geburtstag.

Meine einzige Mitbewohnerin!

Ja, ich bin endlich umgezogen. Eine fröhliche und freundliche kleine ZweierWG in eine gutbürgerlichen Viertel. Es kommt vor, dass ich mir Langeweile eingestehen muss, aber die meiste Zeit bin ich glücklich hier. Ich arbeite auch nicht mehr am Tresen oder als Kellner. Und es tut so gut!

Meine Schwester hat den Verdacht geäußert, dass ich bieder und gestetzt werde. Vielleicht hat sie Recht. Ich genieße die Ruhe. Keine Probleme mit dem Hören nach einer durcharbeiteten Nacht, keine unangekündigten Parties voller fremder Leute im eigenen Wohzimmer, keine gezwungene Sozialisierung mit nicht auszusperrenden Idioten!

Ab und an bin ich noch in meiner alten WG. Der einzige Grund dafür ist mein Exfreund. Die Schelle von Ostern hat er mir vergeben. Eigentlich keine Überraschung, er hat sich immer schon viel zu viel gefallen lassen. Vorallem von mir.

Peter hat geheiratet. Seine Langzeitbeziehung. Auch eine ehemalige Mitbewohnerin von mir. Ich war nicht eingeladen und mit der Zeit drängte sich mir der Eindruck auf, man erwarte von mir, deswegen beleidigt oder eingeschnappt, in irgendeiner Weise verletzt zu sein.

Wann immer das Gespräch sich in Richtung Hochzeit bewegte - und das tat es oft - trafen mich vorsichtige Seitenblicke und jeder, der mich unwissendlich fragte, was ich zur Organisation beitrage, schwieg betreten, sobald ich mich als Nichtgast zu erkennen gab.

Man möge es auf die Soziopathie - falsch, dissoziale Persönlichkeitsstörung nennt sich das jetzt - schieben, aber ich hatte kein Verlangen nach einer Einladung. Ich war nicht offiziell ausgeladen und Peter hätte meine Anwesendheit seiner Freundin zuliebe geduldet. Ich habe mir und ihm den Gefallen getan, nicht zu erscheinen. Hätte ich eine Einladung bekommen, hätte ich mich womöglich dazu durchgerungen aufzutauchen. Peters Freundin zuliebe. So musste ich mir keinen Kopf machen und am Ende noch ein schlechtes Gewissen davon tragen.

Ich würde ihre Beziehung nicht als romantisch oder leidenschaftlich bezeichnen. Abgesehen von ständigem Kleinkrieg auf bisweilen entwürdigender Art ist sie routiniert, eingeschlafen, sicher, vorzeigbar und alles in allem brechreizerregend.

Eine Beziehung aus Gewohnheit, die einem bestmögliche Gewissheit gibt, dass der Partner einen nicht verlässt. Und schon so alt, dass man sich das Alleinsein nicht mehr vorstellen kann.

Dieses Jawort musste ich mir nicht anschauen!

Außerdem ist mir der Planungs- und Vorbereitungsstress erspart geblieben. Mein Exfreund hatte einen Tag vor der Hochzeit Geburtstag. Davon hat er jedoch nicht viel mitbekommen. Ich habe ihn für zwei Stunden in eine Bar entführt, danach riefen wieder organisatorische Pflichten...

Ich könnte noch Wagenladungen erzählen, doch meine Voraussicht warnt mich, dieses Unterfangen auf morgen zu verschieben.


Ohne kluge Worte,
Moya
29.8.08 05:41
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de