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moyas Soap ohne Gande aus Langeweile Moyas Gesammelte Weisheit

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Soziopath

Als die überbezahlte Kummerkastentannte meiner Schwester mich größenwahnsinnig nannte, versicherten mir allerlei Bekannte, dass dem nicht so sei.

Meine eigene Therapeutin unterstellte mir damals Sozipathie. Zu diesem Thema muss ich wahrlich ausscheifend werden.
Also später mehr.
17.3.08 05:54


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Nirgendwo

Heute kam Post aus Nirgendwo.

Meine Kindheitsheldin war Momo. Meine imaginären Haustiere hießen mit Vorliebe Kassiopeia. Und eigentlich ist sie es immer noch.

Wieviel kann man vergessen, bevor man alle ist?

Ist es nicht merkwürdig, dass ausgerechnet meine Hände ein Schlüssel nach Nirgendwo sind? Ich war lange nicht dort.

Meine Phantasie bemüht habe ich. Und doch war es nur ein neuer Anstrich für ein altes Zimmer. Neue Namen in einem ausgelutschten Traum.

Nirgendwo ist anders. Nirgendwo hat keine Grenzen.

Außer die der Einsamkeit. Ich glaube nicht, dass ich nochmal jemanden finde, der mir dorthin folgen kann. Das eine Mal grenzt schon an ein Wunder.

Aber einsam bin ich auch hier.

Nirgendwo ist so real wie ich selbst, doch es wird nicht eingeschränkt durch die Gesetze der Realität.

In der Unendlichen Geschichte gab es eine Stelle, die mir wirklich Angst machte. Eine Stadt voller Menschen, die vergaßen. Schließlich sich selbst. Es war schlimmer als das Nichts.

Da habe ich verstanden. Träume sind wichtig, nicht ihre Erfüllung.

Ich bin dankbar, für die Post aus Nirgendwo.
17.12.07 19:13


Der Jahrestag der Nase

heute vor einem jahr hat Carlo mir die nase gebrochen!
ich kann nicht behaupten, es wäre in einem harten kampf passiert, in dem ich mich tapfer schlug.
er hat mich einfach übersehen...
und seinen ellbogen nach hinten gezogen...
vorher habe ich noch gelacht, wenn Alina erzählte, wie sie ihrer kleinen schwester ausversehen die nase brach: "Sie ist gegen mein Knie gelaufen!"
seit einem jahr weiß ich, so etwas passiert wirklich!
meine nase war halt zum falschen zeitpunkt am falschen ort.
so konnte ich leider niemandem die schuld geben.
glücklicherweise sieht man heute nichts mehr davon!
eine schiefe nase wäre so ziemlich das schlimmste, was meiner eitelkeit antun könnte. wäre sie missraten, müsste ich jemanden dafür hassen; und dafür mag ich carlo eigentlich viel zu sehr!
heute habe ich viel zeit vorm spiegel verbracht und mich selbst bewundert, denn:
jeder kann von mir denken und halten, was er/sie will, aber ich sehe zum anbeißen gut aus!
mich durch eine krumme nase zu entstellen, wäre verschwendung von gottes gaben!
aber ich habe nun mal einen schutzengel/ bin ein glückskind/ habe alle guten geister auf meiner seite.
nennt es wie ihr wollt, ich bin gesegnet!
ich musste nicht mal so einen hässlichen gips auf dem nasenrücken tragen!
dafür wird mir immer noch schlecht, wenn im film oder im buch irgendwem die nase bricht...
das geräusch...
das vergisst man nicht so schnell.
mein exfreund dachte, die holzplatte hinter der dartscheibe sei gesplittert!
jetzt ist mir wieder schlecht...








p.s.: das, vor einem jahr, war übrigens schon mein zweiter...
3.3.07 02:13


ein neues jahr...

und ich rede wieder mit meinem exfreund.

über die zeit hörten wir auf, uns aus dem weg zu gehen, konnten uns ehrlich einen guten morgen wünschen und schlussendlich begegneten wir uns wieder ohne vorbehalte.

heute dann brach das eis völlig, vielleicht ein bisschen zu völlig.

eigentlich dachte ich an einen belanglosen abend vorm fernseher als abschluss für einen belanglosen sonntag.
in der werbepause ging ich nach unten, auf der suche nach einem mitbewohner zum zigarettenschnorren.
ich fand unseren ständigen besuch vor. drei freunde, von denen zwei auch einen schlüssel haben, die gerade im winter beinahe allabendlich bei uns einkehren.
natürlich wurde sofort der pokerkoffer ausgepackt, aber heute hatte ich keine lust, mich zur erheiterung der anderen von ihnen abziehen zu lassen.
mein exfreund saß auf dem sofa, rauchte, und trank bier.
so findet man ihn immer, wenn er abends nicht zu tun hat. manchmal variiert die szene durch ein buch...
ich setzte mich zu ihm und wir redeten so daher, über unsere mitbewohner und unsere freunde und ihren pokerwahn, über die wg und seinen baldigen auszug.
ich kannte seine gründe oberflächlich schon, aber jetzt eröffnete er mir das ganze ausmaß.
er ließ an wenigen leuten ein gutes haar...

dann sagte er unvermittelt: „Ich liebe dich wirklich nicht mehr.“
ich hatte nun nicht mit dieser wendung gerechnet, andererseits kenne ich ihn gut genug, um von soetwas nicht überrascht zu werden.
er wechselt themen übergangslos, wenn ihm danach ist, und fällt immer dann mit der tür ins haus, wenn man es am wenigsten erwartet.
außerdem hat er eine komische wirkung auf mich.
ihm gegenüber war ich schon immer bedingungslos ehrlich.
und so sprachen wir plötzlich über unsere beziehung, unsere trennung und die zeit seit dem.
und obwohl wir beide die meinung vertreten, dass wir auf dauer einfach nicht kompatibel sind, für mich fühlte es sich genauso an wie früher.
weshalb ich sehr erleichtert war, als er mir die hand hinhielt und sagte: „Versprich mir, dass wir nie wieder etwas miteinander anfangen.“
ich schlug ein und den rest des abends verbrachten wir damit, in alte gewohnheiten zu verfallen...

gut, dass er bald weg ist!
ich möchte mir den stress mit ihm und ihm die trennung nicht noch mal antun, aber wir sind in dieser hinsicht beide nicht gerade willensstark.
er ist jetzt schon zum zweiten mal meinen ex, ein drittes ist echt nicht nötig.

aber zwischen uns gibt es dinge, die ändern sich nicht.
ich fasziniere ihn und er – er macht mich schwach.
16.1.07 17:32


gerade bin ich krank.
eigentlich sollte ich heute einem freund beim umzug helfen.
außerdem ist mein bester freund zu besuch.
wenn ich in ihn verliebt wäre, wäre er die liebe meines lebens!
leider bin ich das nicht und trotzdem hatte ich vorgestern zum ersten mal seit jahren sehnsucht nach jemandem!
ich lag in meinem bettchen und wollte einschlafen und plötzlich merke ich, wie ich jetzt gerne nicht allein wäre!
solche gedanken sind eine fremde welt für mich.
bei der bloßen vorstellung, jemand würde in meinem bett schlafen, wird mir anders. sollte jemand mal den versuch starten sich neben mich in mein bett zu legen, gnade ihm gott.
das bin ich, niemand kommt in mein reich und auch wenn ich nichts dagegen habe selbst auswärts zu schlafen, betrachte ich leute im gleichen raum wie ich, wenn ich nächtige, als sehr störend.
eine sechundreißig grad wärmflache im gleichen bett wie ich, empfinde ich nur sehr selten als nicht abstoßend...

versteht mich nicht falsch, man kann nette sachen mit anderen leuten in betten machen, aber wenn besagte leute sich dann an mich kuscheln, mich festhalten und wollen, dass ich jetzt friedlich arm in arm mit ihnen einschlafe und ich das nicht tue, darf ich mir immer anhören, wie kaltherzig ich bin.

aber mal hand auf's herz!
ich sage: ich mag dich, aber das ist auch schon alles.
er sagt: jaja, ich bin ja auch nicht in dich verliebt.
später am abend...
ich: wir sind uns beide einig, dass wir bloß mit einander schlafen? keine heimlichen hoffnungen?
er: nein, natürlich nicht.

und am nächsten morgen (oder wenn sie keine couch haben, gleich in der nacht) heulen sie mir die ohren voll, ich hätte sie ja gar nicht lieb.
das ich diese oder ähnliche unterhaltung immer vorher führe zeigt ja schon, wie oft mir das inzwischen passiert ist.

wenn ich wirklich kaltherzig wäre, würde ich ihnen die wahrheit sagen:

ja, ich habe dich nicht mal ein winziges bisschen lieb. du bist eigentlich nur erträglich wenn du die klappe hälst. nein, eigentlich bist du so unerträglich dumm, dass ich dich nie wieder sehen will. ein hübsches gesicht und ein netter hintern sind alles, womit du aufwarten kannst. und ich bin mir nicht mehr sicher, ob die letzte nacht gut genug war, diesen morgen zu rechtfertigen.

das ist in etwa der durchschnitt, den ich meinen flüchtigen bekannten erzählen könnte.
wenn ich meinen partner näher kenne, wird es nicht unbedingt freundlicher.
meinem letzten festen freund habe ich bei unserer trennung nicht mal ein viertel der dinge gesagt, die ich ihm eigentlich an den kopf werfen wollte.
er wollte sich danach das leben nehmen
29.12.06 15:57


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