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moyas Soap ohne Gande aus Langeweile Moyas Gesammelte Weisheit

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Dein Ergebnis:: Orpheus

33% Extroversion, 80% Intuition, 55% Emotiveness, 52% Perceptiveness

You are an artist, an aesthete, a sensitive, and someone who has never really let go of that childlike innocence. To you, all of life has a sense of wonder in it, and the story of Orpheus was written about someone just like you.

When the Argo passed the island of the Sirens, Orpheus played a song more beautiful than the Sirens to prevent the crew from becoming enticed. When his wife died, he ventured into the underworld to charm Hades but, in his naivete, he looked back becoming trapped there.

You can capture your unique world view and relate it to others with the skill of a master storyteller. Your sensitivity and creativity make you a treasure to the human race, but your thin-skinned nature and innocence can cause you a lot of disenchantment and pain. What's doubly unfortunate is that, if you try to lose those traits, you never will, and everyone will be able to tell that you're putting up an artificial shell to prevent yourself from being hurt.

Famous people like you: Hemingway, Shakespeare, Mr. Rogers, Melville, Nick Tosches
Stay clear of: Icarus, Hermes, Atlas

Link: The Greek Mythology Personality Test written by Aleph_Nine on OkCupid Kostenloses Online Dating, home of the Der Dating Typ Test
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Ein wenig, ein klitzekleines bisschen daneben...!
3.5.08 18:43


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Pferdefleisch

Meine Osterfeier

Übermüdet und mit leerem Magen kam ich bei dem Freund meiner Mutter an. Zuerst gab es einen Begrüßungssekt. Zuletzt gab es Kaffee. Immerhin haben wir nicht mit der Nachspeise begonnen!

Sollte man nicht meinen, dass erwachsene Männer zu alt sind für Aussprüche wie: "Das ist voll schwul!"

Nach der ersten Stunde war ich auf dem besten Weg, Misanthrop zu werden. Im Gegensatz zu meinem normalen Verhalten war ich ausgesprochen schweigsam. Also aktiv still.

Ostern ist kein Tag, an dem ich mich Anfeindungen aussetzen will. Leider wurde ich nicht erhört. Nach dem Essen verlagerte sich die Gesellschaft vom Speise- ins Wohnzimmer. Ich setzte mich auf die Couch, auf der schon einer der anderen Gäste Platz genommen hatte. Sofort stand er wieder auf und setzte sich um. Er gab sich nicht einmal die Mühe, irgendeinen Grund vorzutäuschen. Normalerweise würde ich in einer solchen Situation den ganzen Raum darauf hinweisen, dass ich guten Geschmack habe und der Flüchtige folglich überhaupt nicht mein Typ ist. Gestern blieb ich stumm und tat so, als wäre nichts passiert.

Alles in allem hatte ich das Gefühl, bei meinem Vater wäre ich willkommener gewesen. Blöd nur, das der kein Ostern feiert.

Schlecht gelaunt und offen gestanden etwas aufgerieben kam ich abends zurück in meine WG. Meine Mitbewohner und die üblichen Dauergäste waren fast vollständig versammelt.
Mit einem, ich nenne ihn hier Peter, komme ich nicht immer gut aus. Na gut, bleiben wir bei der Wahrheit. Mit über der Häfte unserer antriebslosen Parasiten kann ich bestenfalls nichts anfangen.
Aber zurück zu Peter. Meistens begrüßen wir uns distanziert und gehen uns dann aus dem Weg. Gestern hatte er allerdings bereits dem Alkohol zugesprochen, Hemmungen ab- und Mut aufgebaut.
Am liebsten wäre ich gleich hoch, in mein Zimmer gegangen. Doch einer meiner Mitbewohner erwischte mich, bevor ich auf der Treppe verschwinden konnte. Er fragte mich, was ich denn morgen zum Osterfrühstück mitbringen würde. Mittlerweile hatten mich die meisten bemerkt. Erschöpft meinte ich nur, dass ich gar nicht dabei sein würde. Er fragte, warum nicht.
Ich kam nicht dazu, zu antworten. Peter ereiferte sich lautstark, dass ich mich immer ausklinken würde, warum ich überhaupt hier wohnen würde, wenn ich nichts mit ihnen zu tun haben wolle und dass ich aufpassen solle, wie ich mich benähme, ich Asozialer!
Ich gebe mich selten öffentlich meinen Emotionen hin. Aber gestern war es entschieden zuviel. Einen Moment war ich sprachlos, dann sagte ich: "Du kannst mich mal."
Ich hätte es nicht tun sollen. So herabwürdigend bin ich schon lange nicht mehr angesehen worden. Dazu sagte er angwidert: "Nein, danke!"
Natürlich hatten alle zugehört! Einer der anderen, machen wir ihn zu Robert, lachte dreckig und meinte: "Vielleicht würde es ja helfen! Wer meldet sich freiwillig, Rafa ordentlich durchzunehmen?"
Manche machten den kläglichen Versuch, ihr Lachen zu unterdrücken. Die meisten nicht.
Falls ich mich irgendwann einmal schlimmerem Spott aussetzen musste, habe ich das erfolgreich verdrängt. Ich wusste, ich sollte etwas erwidern. Scharfsinnig oder cool oder so. Aber in meinem Kopf herrschte gähnende Leere, bis auf Roberts Stimme.
Dann tat ich so ziemlich das Peinlichste, das einem in dieser Situation einfallen kann. Ich drehte mich um und rannte aus dem Raum. Immerhin kann ich jetzt bestätigen, Scham treibt einem das Blut in den Kopf. Mein Puls dröhnte so laut in meinen Ohren, dass ich kaum noch etwas hörte. Auf der Treppe holte mich mein Exfreund ein. Er hielt mich fest und redete auf mich ein. Wahrscheinlich wollte er mich beruhigen oder trösten. Ich hörte kein Wort von dem, was er sagte. Dann beging ich die nächste Dummheit.
Er ließ mich nicht los und da schlug ich ihm ins Gesicht.

Als ich endlich sicher in meinem Zimmer angekommenn war und die Tür abgeschlossen hatte, verließ mich der kleine Rest Fassung, der noch durchgehalten hatte. Ich dachte, ich sei stärker, abgehärteter.
Pustekuchen!
Wie ein depressiver Teenager schmiss ich mich auf mein Bett und heulte. Immer noch hörte ich Robert in meinem Kopf, und das Lachen.
Irgendwann hatte ich mich ein bisschen gesammelt. Sogleich tat ich die nächste Ungewöhnlichkeit. Ich rief einen Freund an, meinen besten in Berlin. Er war bestürzt.
Wenn es denn mal vorkommt, dass ich in emotionalem Aufruhr bin, dann kläre ich das allein. Nicht so gestern. Er kam sofort vorbei und kaum war er da, fing ich wieder an zu heulen. Schließlich überredete er mich, noch weg zu gehen. Ich packte ein paar Sachen und ungesehen verließen wir meine Wohnung. In unserem Lieblingscafe brachte ich schon wieder ein Lächeln zustande. Ich erzählte ihm von der Familienfeier und davon, dass es Pferderoulade gab. Bei dem Gesicht, das er machte musste ich dann doch richtig lachen.

Fazit: Ich bin doch manchmal ein normaler Mensch.
und: Oh Gott, bin ich froh, dass ich bald ausziehe!

Wünscht mir Glück!
Moya
25.3.08 01:45


Transgender Children

Hier ein Video, das mir vor einiger Zeit begegnete.

Sehenswert!

 

Die Beschreibung:

"In it's original release, this film by Jenn Burleton was viewed more than 300,000 times and translated into several languages. This Director's Cut version includes additional material more in line with the filmmaker's original vision.
It is a timely film about an issue facing children and youth that is far too often overlooked or sensationalized for political reasons.
If you support this film and the children and families it represents, then please consider supporting the organization that is working on behalf of these kids, TransActive Education & Advocacy"

24.3.08 22:44


Zu viel Zeit oder zu wenig Schlaf?

Was ist eigentlich los mit mir?

Drei Posts im Halbjahr sind normalerweise das Höchste der Gefühle!

Sei's drum.

Ich fühle jedenfalls akut das Bedürfnis, mich schriftlich mitzuteilen. Letzte Woche habe ich ein neues Manga entdeckt: Fire Candy

Neu ist es nicht wirklich, nur für mich. Eine Freundin hat es mir empfohlen und im Gegensatz zu den meisten meiner Bekannten trifft sie meinen Geschmack. Man merkt sehr schnell, dass die Zeichnerin hauptsächlich im Bereich Pornographie tätig ist, aber mich stört das nicht.

Leider hat sie die Story nach dem zweiten Band vorerst aufgegeben. Am Ende stand mir der Mund offen, ob der unglaublichen Situation! Der Begriff Cliffhanger hat eine völlig neue Dimension angenommen! Jetzt bleibt nur noch, zu hoffen...

Außerdem bin ich neulich über einen witzigen Ausspruch gestolpert:

"...those retarded best friends whom everyone think are married or something (or are just way too comfortable with each other)."

Es ist ein Zitat von Nuu, der Zeichnerin des Webcomics "Honeydew Syndrome", in dem sie über zwei ihrer Charaktere spricht.

Es beschreibt jedoch auch erschreckend gut Sura und Ann, zwei Charaktere aus einer Story der süßen, aber stinkend faulen Meri/Hora. Nachdem ich es gelesen hatte, musste ich sie prompt anrufen und ihr Beine machen, endlich weiter zu schreiben.

Erfreut war sie nicht. Vor allen Dingen missfiel ihr "retarded" im Bezug auf ihre beiden Lieblinge! Trotzdem musste sie mir nach etwa dreißig Minuten Streitgespräch zustimmen, dass die beiden sich wie ein Pärchen benehmen. Daraufhin überhäufte sie mich mit Fragen!

Ein kurzer Abriss:

"Was soll ich denn machen? Die beiden kennen sich doch schon ewig!"

"Meinst du wirklich, Tame (Suras feste Freundin) würde sich daran stören?"

"Ich weiß ja, das ich den beiden zu viel Schwerpunkt gebe! Aber Sura ist schließlich die Hauptperson! Nicht wahr...?"

Will ich die Geschichte schreiben oder lesen?

Es dauerte weitere zwanzig Minuten, bis ich sie davon überzeugt hatte, dass sie genauso weitermachen soll wie bisher!

Immerhin strengt sie nun wieder ihr Hirn an und bald kann ich ein neues Kapitel lesen!

Und schließlich ruft mein Bett nach mir. Also werde ich mein Geschwafel einstellen. Vielleicht ereifere ich mich morgen über mein Osterfest. Vielleicht...

Allen armen Sündern und auch den Nichtkatholiken eine angenehme Nacht!

Moya

24.3.08 03:05


Jesu Auferstehung und was nicht dazu gehört

Ostern steht vor der Tür. Wirklich!
...noch etwa 80 Minuten.

Ich habe jedoch weder Erlösungsgefühle noch Lust auf Schokolade. Eigentlich würde ich gerne die nächsten zwei Wochen schlafen oder wenigstens nicht immerzu frieren. Doch die Realität sieht etwas anders aus. Zwei Familienfeiern, ein Pflichtbesuch in Köln, noch eine Familienfeier, neben bei ein Umzug (mein Umzug) und natürlich das Abitur! Dazu hatte ich heute die absolute Überdosis Kaffee!
Morgen erwartet mich dann die erste Familienfeier bei dem Freund meiner Mutter. Er hat zwar glücklicherweise keine eigene Familie in Berlin, dafür aber jede Menge Kumpels. Meine Schwester und ich dürfen uns also mit lauter Kerlen, die Mittags mit dem ersten Bier anfangen auf eine GPS-Schnitzeljagd/Ostereiersuche durch Kreuzberg begeben. Vorteilhafterweise kann er gut kochen. Nachteilhafterweise versteht es sich von selbst, dass der Koch nicht selbst einkaufen geht. Als Sohn der Freundin des Gastgebers bleibt diese Aufgabe an mir hängen. Und als wäre Futter für zehn Leute zu schleppen nicht schon genug, hat der Herr einen ausgesuchten Geschmack. Nix mit Aldi. Mein Kontostand hat sich bedankt. Wenn er morgen betrunken genug ist, hab ich vielleicht eine Chance etwas zurückzubekommen...

Jetzt muss ich erstmal noch mehr Kaffee trinken gehen.
Frohe Ostern und keine Mordgelüste,
Moya
22.3.08 22:58


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